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Sonnenenergie nutzen bringt Geld und schont die Umwelt
21. März 2009
Fotovoltaik-Messe von Wirtschaftsförderungsverband Untere Saar und KSK stieß bei Gewerbetreibenden auf großes Interesse

Die Sonne strahlt tausendfach mehr Energie auf die Erde, als derzeit überhaupt gebraucht wird. Eine der besten Methoden, diese Energie zu nutzen, ist die Fotovoltaik. Bei einer Hausmesse unter Teilnahme einheimischer Fachbetriebe und der ARGE Solar informierten der Wirtschaftsförderungsverband Untere Saar (Wfus) und die KSK Gewerbetreibende aus dem Landkreis Saarlouis darüber, wie die Kraft des Sonnenlichtes sinnvoll genutzt werden kann und sich dabei auch noch eine Stange Geld verdienen lässt. Die Veranstaltung im Verwaltungsgebäude der KSK in Saarlouis stieß auf großes Interesse.

Warben gemeinsam für mehr Nutzung von Sonnenenergie im Landkreis Saarlouis (von rechts): Dr. Alexander Dörr (ARGE Solar), Jürgen Pohl (Wfus), KSK-Vorstandsmitglied Horst Herrmann, Prof. Dr. Martina Klärle (FH Frankfurt), KSK-Vorstandsmitglied Stephan Eisenbart und Stefan Lazarevic (KSK)

Wfus-Geschäftsführer Jürgen Pohl betonte in seiner Begrüßung den Umwelt-Aspekt und die "Regionale Wertschöpfung", die durch die Investitionen in die Fotovoltaik erreicht würden. "Der Investor hat etwas davon und unsere einheimischen Betriebe profitieren von den Aufträgen. Das hilft Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten". Der Wfus begleite und fördere die Entwicklung, zu deren Zielen auch die nachhaltige deutliche Verringerung der CO²-Emissionen in öffentlichen Gebäuden zähle und ebenso die "energieeffiziente Einbetiehung des Einsatzes ressourcenschonender Klima- und Umwelttechnologien etwa bei der Planung und Entwicklung der Infrastruktur neuer Gewerbegebiete".

Die Nutzung erneuerbarer Energien und dabei besonders die Fotovoltaik gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass die Installation einer Fotovoltaikanlage sich auch wirtschaftlich rechnet. Das EEG garantiert über 20 Jahre die Einspeisevergütung, die der örtliche Energieversorger an den jeweiligen Investor zahlt.

Für Anlagen bis 30 KWp, die 2009 ans Netz gehen, wird eine Vergütung von 43,01 Cent pro Kilowattstunde gezahlt. Prof. Dr. Martina Klärle (Frankfurt) bezifferte in ihrem Vortrag den Ertrag einer gut ausgerichteten Fotovoltaikanlage im Saarland auf rund 1.000 Kilowattstunden/Jahr pro installierte Arbeitsleistung(KWp). Klärle hat in ihrem Forschungsprojekt eine Methode entwickelt, bei der auf Grund vorhandener geometrischer Daten eine exakte Standort-/Nutzen-Analyse für Fotovoltaik-Anlagen möglich ist. Alexander Dörr vopn der Arge Solar wies darauf hin, dass die Anlagen inzwischen auch für den Eigenverbrauch genutzt werden können. Über Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten berichtete Stefan Lazarevic von der KSK.

Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Fotovoltaik präsentierten im Forum die Firmen Arnold, Naumann, König, Sperling (alle Schmelz), BVT Bellmann (Dillingen), Bodtländer (Schwalbach) und Knerr & Weiss (Saarlouis). Die Organisatoren und Aussteller zeigten sich mit der Messe zufrieden.

Fachkundige Information: Einheimische Firmen präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen.

Gut besucht: Die Fotovoltaik-Messe im Verwaltungsgebäude der KSK fand großes Interesse.